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15. April 2017

Produktkennzeichnung in der Direktvermarktung

In Zeiten stark schwankender Preise auf den Märkten für Agrarprodukte kann es für Betriebe sinnvoll sein, ihre Produkte selbst zu vermarkten. Eine Direktvermarktung selbst erzeugter Lebensmittel erlaubt es dem Produzenten in der Regel, höhere Preise zu erzielen, da auf diesem Weg eine oder gleich mehrere Handelsstufen übersprungen werden. Um Erzeugern eine Hilfestellung zu aktuellen Themen rund um die Produktkennzeichnung in der Direktvermarktung zu geben, war die Landwirtschaftskammer Gastgeber eines Seminars, das vom Verein Nordbauern Schleswig-Holstein veranstaltet wurde.

Mehr als 35 Teilnehmer waren anwesend, um neue Erkenntnisse mit in ihre Betriebe zu nehmen. Im ersten Teil des Seminars erläuterte Rainer Harms (GS 1 Germany) mit seinem Beitrag „Der Barcode und andere Handelscodierungen“ den Nutzen, den eine Kennzeichnung eines Produktes mit einem Strichcode in der Vermarktung haben kann. Dies kommt in erster Linie zum Tragen, wenn der Betrieb eine Vermarktung über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erwägt.

Der zweite Vortrag des Seminars widmete sich ebenfalls dem Thema Produktkennzeichnung. Der Referent Dr. Gerhard Stengel, Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene, berichtete über die Nährwertkennzeichnung bei Produkten, den letzten Baustein der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Die Verordnung gilt seit Ende 2016 uneingeschränkt für sämtliche Lebensmittelunternehmer auf allen Stufen der Lebensmittelkette, wenn deren Tätigkeit Informationen über Lebensmittel an Verbraucher betrifft.

Dr. Markus Heid
Landwirtschaftskammer
04331 / 9453-401
mheid@lksh.de

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