Honig
Honig mit dem Gütezeichen Schleswig-Holstein erfüllt folgende Anforderungen
- ausschließlich regionale reine Sortenhonige
- Ernte nachweisbar in der Hochblüte der bestimmenden Blütenangabe
- gut geseiht und abgeschäumt
- frei von sichtbaren Wachsteilchen
- keine Entmischung, gute Streichfähigkeit
- arttypisch in Farbe und Konsistenz
- einwandfrei in Geruch und Geschmack
Honig hat’s in sich
Honig hat einen besonders hohen nährungsphysiologischen Wert durch die Vielfalt seiner Inhaltsstoffe. Neben Zuckerverbindungen wurden in Honigen bisher über 180 weitere natürliche Substanzen nachgewiesen: Mineralien, Pollen, Inhibine, Aromastoffe und zahlreiche andere organische Verbindungen. Sie steuern biologische Abläufe und unterstützen den Stoffwechsel. Diese Substanzen liegen zwar in geringer Konzentration vor, ergänzen sich aber gegenseitig in ihrer Wirkung. Den natürlichen Gegebenheiten wie Klima, Bodenbeschaffenheit und Pflanzenvielfalt entsprechend, unterscheiden sich die einzelnen Honigsorten sehr in ihrer Zusammensetzung. Das hat jedoch den Vorteil, dass Honig nicht nur nach Geschmack und Aussehen, sondern auch nach seinen Inhaltsstoffen ausgewählt werden kann.
Fleißige Bienchen
Wenn eine Biene eine Blüte oder einen Nadelbaum anfliegt, dann nimmt sie mit ihrem Rüssel den Nektar, bzw. den Honigtau auf und transportiert ihn in den Honigmagen. Er dient als Sammelbehälter für den Nektar. Hier wird nichts verdaut, sondern nur aufbewahrt. Nur eine winzige Menge ihrer Beute benötigt die Biene für sich selbst. Den großen Rest schleppt sie fliegend heim. 20.000-mal muss eine Biene ausfliegen, um einen Liter Nektar zu sammeln. Daraus entstehen schließlich ungefähr 300 Gramm Honig. Schon während des Fluges entzieht die Biene dem gesammelten Nektar Wasser. Zu Hause angelangt, geht die Entwässerung auch in den Waben weiter. Durch starkes Flügelvibrieren lässt ein Teil der Stockbienen Luft über die Waben streichen und so mehr und mehr Wasser verdunsten. Außerdem wird der Nektar von den Stockbienen mehrfach umgelagert. Dabei wird er mit körpereigenen Stoffen angereichert, die seine Reifung fördern. Ist der Honig reif, verschließen die Bienen die Zelle mit einem Wachsdeckel. Für den Imker das Zeichen: Es ist soweit, die Honigernte kann beginnen. (CMA)
Honig ist ein reines Naturprodukt
Schon in der Steinzeit nutzte der Mensch Honig als Nahrungsmittel. Früher erhielten die “Zeidler” das Recht in den Wäldern und der freien Natur von den wilden “Immen” Honig und Wachs zu sammeln. Allerdings hatten diese Urimker einen nicht ganz ungefährlichen Konkurrenten, den Bären, der sich auch sehr für Honig interessierte. Aus der Zunft der Zeidler hat sich das Handwerk der Imkerei entwickelt. Honig ist auch heute noch ein reines Naturprodukt. Durch das Sammeln von Nektar übertragen die Bienen Pollen und bestäuben die Trachten. Der Honig dient dem Bienenvolk als Vorrat für den Winter oder Zeiten, in denen die Blütentracht nicht ausreicht.
Honig machen ist Fleiß- und Teamarbeit

Flüssig oder auch fest – Honig ist eine süße Abwechslung.
Fleißige Bienen und Imker aus Schleswig-Holstein

Ihren Namen tragen die fleißigen Bienlein zu Recht!
Das Gute daran ist das Gute darin
Als 100%ig natürliches Produkt, aus hauptsächlich pflanzlicher Herkunft, ist Honig in erster Linie ein wahres Energiekonzentrat. Honig lässt sich leicht verdauen, viel leichter als Zucker und ist durch seine Vielfalt an Inhaltsstoffen ein wertvolles Nahrungsmittel.
| Protein | 0,4 g | - |
| Kohlenhydrate | 69,8 g | - |
| davon Zucker | 66,3 g | - |
| Vitamin C | 2,6 mg | 4,3% |
| Vitamin B2 | 0,1 mg | 6,3% |
| Vitamin B6 | 0,2 mg | 10% |
| Niacin | 0,1 mg | 0,55% |
| Panthotensäure | 0,1 mg | 1,7% |


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