Lagerung
Im Dunkeln ist gut … Kartoffeln!
Der Winter lässt die Kartoffel alles andere als kalt, denn sie ist sehr frostund nässeempfindlich – das gilt auch bei der Lagerung. Dunkel, trocken und kühl sollte es sein.
Kartoffeln mögen es dunkel, trocken und kühl.
Die Dunkelheit ist ein besonders wichtiger Faktor, denn wie bereits während der Reifung ist die Kartoffel auch nach der Ernte vor Licht zu schützen. Geschieht dies nicht, so entsteht beim Ergrünen der Knollen Solanin, ein giftiges Alkaloid. Also sollte man beim Kauf auf grüne Stellen achten, denn sie sind ein deutlicher Hinweis auf mindere Qualität. Falls sich mal ein paar »grüne Schafe« in die Einkaufstüte einschmuggeln, sollte man diese Stellen großzügig mit einem Messer rausschneiden.
Trocken meint eine mittlere Luftfeuchtigkeit von ca. 55 %.
Angenehm kühl wird es für die Kartoffel bei Temperaturen zwischen +4 und +8 oe. Liegt der Wert darunter, setzt die Umwandlung von Stärke in Zucker ein und die Kartoffel wird süß. Ist es dagegen deutlich wärmer, beginnt frühzeitig die Keimung.
Apropos: Nicht alle Kartoffeln lassen sich einlagern. So sollten die »Neuen« möglichst sofort verarbeitet werden. Wer sich bevorraten will, muss bis zum frühen Herbst warten. Dann wird die erste lagerfähige Ernte erwartet.
Noch ein Tipp: Kartoffeln vertragen nicht die direkte Nachbarschaft von Äpfeln, da diese das Reifegas Ethylen absondern
